Vorschau. „Der Lärm der Nacht“

Fotos.
Anfang der Achtziger.

Eine Auswahl.

Einstürzende Neubauten, Wuppertal 1985

Familiy 5, Essen 1983

Magita 1983

Belfegore, Duisburg 1983

Chameleons, Bochum

Grober Unfug, Düsseldorf 1983

Clox, Bochum 1984

Okie Dokie, Neuß 1984

Family 5, Neuß 1984

Belfegore, 1985

S.Y.P.H., Düsseldorf 1984

Alien Sex Fiend, Düsseldorf 1985

The Pogues, Bochum 1985

The Fall, Bochum 1985

Test. Department, Obenhausen 1985

Banshees Merch, Düsseldorf 1985

Membranes, Dortmund 1985

Skeletal Family, Rheinberg 1985

Old Daddy, Duisburg 1985

Mark Stuart & the Maffia, Oberhausen 1986

Boa, Köln 1986

Wire, Bochum 1986

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Das Fanzine Archiv

Der durchschnittliche iPhone Benutzer hat 4000 Bilder auf seinem Handy.
Auf der kompakten Minox waren maximal 36 Bilder möglich, da sind die 1500 Bilder in unserem Archiv schon in einem anderen Licht zu sehen.



Die „Spionage Kamera“


Jeder macht heute auf Konzertbesuchen tausend mal bessere Bilder. Die Bilder die wir damals gemacht haben, haben wir teilweise absichtlich nur als Schnappschüsse gemacht. Der Punkstyle diktierte das. Bilder wie sie im Sounds oder Musikexpress abgedruckt wurden, konnten wir mangels Blitz und teuerer Kamera nicht machen – wollten wir aber auch gar nicht in unserem Fanzine haben. Wir brauchten nicht den Guten Abzug, wir hatten auch gar keine Lust uns gut positioniert vor die Bühne zu pflanzen. Unser Platz war da wo gepogt wurde oder an der Theke.

Das was man hier sieht bezeichnet man heute gern als vintage. Es strotzt es vor Energie und Autentizität. Pressefotografen waren bei den Konzerten quasi nicht vor Ort, meistens gab es keine anderen Fotografen, sieht man mal von Ar/Gee Gleim ab, der im Düsseldorfer Raum immer am Start war.

Unser Schweinepest Fanzine (später dann in Cabeza Cuadra umbenannt) brachten wir Anfang der 80er Jahre heraus. Erstanden war es als Abfallprodukt eines umfangreichen Briefwechsels, wenn man so will, eines analogen Chats, der dann irgendwann auf dem SW-Kopierer landete, zunächst an Freunde und später dann auch in Plattenläden und auf Konzerten verteilt wurde.

J.C.

Im April. Hier.

Als eBook im Download.


Ein Kommentar zu „Vorschau. „Der Lärm der Nacht““

  1. Rob

    Super ! Authentische Fotos und Worte aus einer analogen „Krachmacherzeit“ voller Energie, Kreativität, verschwitzten T-Shirts und bierseliger Stimmung … toll, der regionale Blick und Bezug … das Mucke-Leben um die Ecke oder zumindest soweit einem die Monatskarte oder die Ente /der Käfer einen brachte :)☆

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